Life

Detox || 3-Tage-Saftkur

20. August 2017

Kale & Me || 3-Tage-Saftkur

Nach unzähligen Wochen ungesunden Essens und unregelmäßigen Essenzeiten wollte ich meinem übersäuerten Körper mal ein bisschen Entlastung gönnen. Tage habe ich mich mit Sodbrennen und Gelenkschmerzen rumgeplagt. Nur ein Teil meiner Beschwerden, nach wochenlangem Sündigen. Im Netz hab ich mich ein bisschen über das Thema Detox und Saftkuren schlau gemacht und etwas gefunden, das mir sehr zugesagt hat. Wie es mir in den drei Tagen ergangen ist und mein Fazit aus dem Ganzen, möchte ich daher gerne mit dir teilen.

Zur Zeit herrscht ja geradezu ein besonders großer Hype um das Thema Detox. Es schreckte mich etwas ab, denn nichts essen bzw. nichts zwischen den Zähnen zu haben konnte ich mir nie und nimmer vorstellen. Ich bin ein Genussmensch und dazu gehört für mich auch gutes Essen. Auch meine schlechte Laune, wenn ich Hunger habe, haben meine Zweifel immer wieder bestätigt es nicht zu tun.
Seit Wochen fühlte ich mich müde und schlapp. Hinzu kam, dass ich Sodbrennen auf höchstem Niveau hatte – abends wenn ich schlafen ging, morgens wenn ich aufwachte. Und das allerschlimmste, Gelenkschmerzen. Alles ein Anzeichen für Übersäuerung. Das war alles dem leckeren Essen, Cocktails und ungesundem Lebensstil geschuldet. Und doch habe ich es getan!

Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen hatte und mich der Gedanke einfach nicht los ließ, habe ich einer Kollegin davon erzählt. Sie war dem Ganzen total aufgeschlossen und hat sofort gesagt, sie macht mit. Ab da an haben wir recherchiert, was das Zeug hält und uns für eine 3-Tage-Saftkur von Kale & Me entschieden.

Kale & Me war in der Sendung „Höhle des Löwen“ und ich fand das Konzept damals schon richtig ansprechend. Das Gute, alle Säfte haben sich sehr lecker angehört. Vor längerer Zeit habe ich mir selber auch immer Säfte zubereitet und weiß daher, dass ich sowohl die Obst als auch die Gemüse-Säfte mag. Spinat, Grünkohl und Rote Beete haben mich also nicht abgeschreckt. 

Die Säfte

#Pamelapine || Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone, Minze
#Catiecarrot || Apfel, Karotte, Zitrone
#Alavoca || Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone
#Rosyroot || Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer
#Kalvinkale || Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat
#Amyalmond || Wasser, Mandel, Dattel, Salz

Vorbereitung

Zwei Tage vor der Kur sollte der Körper schon entlastet werden. Es soll möglichst auf tierische Produkte verzichtet werden und überwiegend Rohkost und Flüssignahrung, also andere Obst- oder Gemüsesäfte zu sich genommen werden. Vor allem soll man vor und während der Kur, kein Alkohol, kein Nikotin und Koffein zu sich nehmen.

Die Kur

Die 3-Tage-Saftkur besteht aus 3 x 6 Säften, die im Abstand von 2 Stunden getrunken werden. Den letzten Saft solltest du idealerweise um 19 Uhr zu dir nehmen. Zwischen den Säften ist es ratsam noch 2 Liter Flüssigkeit wie stilles Wasser oder Tee zu trinken. 

Bei Hungergefühl kannst du Gemüse- oder Hühnerbrühe trinken (ohne viel Salz) oder bei großem Hunger sogar eine Banane essen. Dies sollte aber nur im allergrößten Notfall geschehen, denn Ziel ist es ja die drei Tage so gut es geht mit den Säften auszukommen.

 

Nach der Kur

Die Tage nach der Kur sollte man es mit dem Essen langsam angehen lassen und sich auch erst wieder von Rohkost und Flüssignahrung ernähren um den Körper langsam wieder zu gewöhnen. Danach solltest du stetig anfangen gekochtes Gemüse und gesunde Kohlenhydrate zu dir zu nehmen.

 

Wie habe ich die Kur umgesetzt?

Während der Entlastungstage habe ich morgens auf mein Soja Joghurt mit etwas Frucht nicht verzichtet. Das Müsli habe ich entsprechend weg gelassen. Mittags und Abends habe ich mich hauptsächlich von Salat ernährt. Außerdem habe ich viel stilles Wasser und Detox Tee getrunken. 

Da die Säfte alle durchnummeriert sind, kann man nichts verkehrt machen. Man sollte nur die Zeiten einhalten, was mir relativ leicht fiel.

Ich befinde mich gerade in der Zeit nach der Kur und fange langsam wieder an zu essen. Mein Speiseplan enthält viel Rohkost. Einige Mahlzeiten werde ich mit Flüssignahrung ersetzen um in ein paar Tagen dann wieder richtig, also gesünder und bewusster zu essen.

Fazit

Ich würde die 3-Tage-Saftkur jederzeit wieder machen, aber unter anderen Bedingungen. Eine Detox Kur sollte man idealerweise während seines Urlaubs machen, gerade Menschen die körperlich anstrengende Arbeit verrichten oder geistige Höchstarbeit leisten, sollten die Kur nur dann machen oder mit Absprache eines Arztes. 
Die Kur habe ich während einer ganz normalen Arbeitswoche begonnen. Was mir sehr schwer fiel, denn ich war unkonzentriert, müde und hatte ständig Hunger. Morgens war mir außerdem immer etwas schwindelig. Wenn ich zu Hause war, war alles gut, denn da musste ich ja nicht großartig nachdenken. 
Der Hunger ist zu Hause aber auch geblieben, so dass ich abends zusätzlich immer noch eine warme Gemüsebrühe zu mir genommen habe. Das warme Gefühl im Magen hat mir wirklich gefehlt.
Ein Tipp: Wenn du so etwas vor hast, such dir jemanden der das vielleicht auch mal ausprobieren möchte. Zu zweit kann man sich sehr gut austauschen und motivieren.

Jetzt aber mal die positiven Dinge der Saftkur. Ich habe viel besser geschlafen, meine kompletten Wassereinlagerungen sind weg, mein Sodbrennen und meine Gelenkschmerzen nicht mehr vorhanden und ich habe den flachsten Bauch seit Jahren. 
Die Kur kann ich jedem empfehlen, der auch mal in die Detox-Welt schnuppern möchte. 3 Tage schafft echt jeder und du tust deinem Körper etwas Gutes. Die Säfte sind lecker und gut zu trinken. Du musst dir keine Gedanken darüber machen, was du kochst oder welche Zutaten du für einen eigenen Saft benötigst, denn das und alle Nährstoffe die du täglich benötigst, sind in den 6 Flaschen enthalten. 

Hast du auch schon Erfahrungen mit einer Saftkur gemacht? Ich bin gespannt und freue mich über deinen Kommentar.

Tina ♥

 

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